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Feuerbestattung Köln

 

Feuerbestattung KölnWährend die einen ausnahmslose Befürworter der Sargbestattung sind, gibt es diejenigen, die sich nur eine Feuerbestattung vorstellen können. Für sie ist die Vorstellung, in einem Sarg zu zerfallen, wenig attraktiv. Viele Menschen halten die Feuerbestattung für die bessere und saubere Methode. Angesichts des Platzmangels auf den Friedhöfen hat die Feuerbestattung durchaus ihre Vorteile, denn das Grabmal fällt deutlich kleiner aus als bei der Erdbestattung. Der Leichnam wird eingeäschert und anschließend in einer Aschekapsel in einer Urne beigesetzt.

Ein Sarg ist allerdings auch bei dieser Variante unumgänglich, selbst dann, wenn der Trauergottesdienst erst nach der Einäscherung stattfindet und die Trauergemeinde den Sarg nicht mehr zu Gesicht bekommt. Während der Kremation liefert der Sarg die Energie für den Verbrennungsvorgang. Wie bei der Erdbestattung holt der Bestatter den Verstorbenen ab und übernimmt die hygienische und kosmetische Vorbereitung des Leichnams. Die Hinterbliebenen haben nun die Wahl, ob die Verabschiedung am offenen Sarg oder später an der Urne stattfinden soll.

Entscheiden sich die Hinterbliebenen für eine Verabschiedung am offenen Sarg, steht eine weitere Entscheidung an: Soll der Trauergottesdienst mit Sarg vor der Kremation stattfinden oder nach der Einäscherung mit der Urne? Vor der Einäscherung haben die Angehörigen die Gelegenheit, beim Bestatter und oder im Krematorium Abschied zu nehmen. Im Krematorium Abschied zu nehmen, erscheint ein wenig abschreckend. Hier werden jedoch extra hergerichtete Räumlichkeiten bereitgestellt, die sich nicht von denen beim Bestatter oder auf dem Friedhof unterscheiden, denn eine Verabschiedung in einem pietätvollen und angemessenen Rahmen ist wichtig.

Anschließend erfolgt die Einäscherung. Der Trauergottesdienst findet mit Urne statt. Entscheiden sich die Angehörigen für einen Trauergottesdienst vor der Einäscherung, wird der Sarg wie bei einer Erdbestattung auf dem Alter der Friedhofskapelle aufgebahrt. Anschließend erfolgt die Einäscherung und ein paar Tage später die Beisetzung der Urne im Familien- und/oder Freundeskreis. Die Einäscherung dauert 50 bis 90 Minuten. Neben der Asche bleiben Zähne und gegebenenfalls Implantate zurück. Während die Implantate entfernt werden, werden Asche und Zähne gemahlen und in die ausgewählte Urne gefüllt.

 

Das Gewicht beträgt etwa zwei bis drei Kilogramm. Anschließend wird die Asche an den Bestatter oder einen Kurierdienst übergeben. Welches Krematorium infrage kommt, hängt auch von dem Preis-Leistungs-Verhältnis ab. In Deutschland gibt es mehr als 160 Krematorien. Der Bestatter wählt ein Krematorium, mit dem er bereits gute Erfahrung gemacht hat, sowohl, was den Service als auch das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht. In der Regel wird er sich jedoch darum bemühen, ein Krematorium in der Nähe des Sterbe- und Bestattungsortes zu beauftragen.

Bei der Feuerbestattung ist eine zweite Leichenschau gesetzlich vorgeschrieben. Diese findet statt, um mögliches Fremdverschulden vor der Einäscherung ein letztes Mal auszuschließen. Stellt sich nach der Einäscherung heraus, dass der Tod nicht auf natürliche Umstände zurückzuführen ist, ist es zu spät, denn eine Exhumierung des Leichnams, der diese Annahme abschließend bestätigt, ist nicht mehr möglich.

 

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